31 beste Foto-Spots in Prag: Insider-Guide mit Karte (2026)

Adriana and Matej Discovering Prague

Von lokalen Experten Adriana & Matěj

Adriana und Matěj Halouskovi sind Reiseblogger hinter dem erfolgreichen Blog Czech the World.

Matěj wurde in Prag geboren und lebt sein ganzes Leben hier, Adriana ist vor mehr als 10 Jahren hierhergezogen.

Wir haben mehr als 60 Länder bereist, aber wenn es einen Ort gibt, den wir am besten kennen, dann ist es unsere Stadt.


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Ich habe diesen Guide aus lokaler Perspektive vorbereitet, damit du Prag von seiner schönsten Seite fotografieren kannst. Du findest hier die genauen Zeiten für jeden Spot, passende Objektive und praktische Tipps, um Menschenmengen zu vermeiden und sauberere Bildkompositionen zu gestalten.

Vom Sonnenaufgang auf der Karlsbrücke bis zur blauen Stunde über Letná: Das ist dein klarer, praxisnaher Guide zu den besten Fotospots in Prag.

Praktische Fototipps (Licht, Timing, Jahreszeiten)

Prag belohnt Frühaufsteher. Zum Sonnenaufgang sind die Straßen am leersten; die blaue Stunde schmeichelt der Moldau und den Brücken. Herbstfarben lassen die Parks leuchten, und die tief stehende Wintersonne sorgt für dramatisches Licht. Wenn du wenig Zeit hast, priorisiere den Sonnenaufgang auf der Brücke und einen Turm zur goldenen Stunde. Wie viele Tage in Prag

Profi-Setup

  • Objektive: 16–35 mm für Weitblicke; 50/85 mm für Details; 70–200 mm für Verdichtung.
  • Stativ: ideal vor Sonnenaufgang; auf belebten Gehwegen bitte rücksichtsvoll einsetzen.
  • Etikette: Straßenbahntickets entwerten; Stative nicht in den Fußgängerstrom stellen; kein Blitz in Kirchen.

Beste Fotospots in Prag – Karte:

Must-haves zum Sonnenaufgang

1) Karlsbrücke (Karlův most)

Prags berühmteste Brücke verbindet die Altstadt mit der Kleinseite und bietet eine ganze Reihe von Statuen sowie die perfekte Kulisse der Prager Burg. Für Silhouetten, führende Linien und Farben zum Sonnenaufgang ist sie unschlagbar.

  • Beste Zeit: Blaue Stunde bis Sonnenaufgang (45–60 Minuten früher ankommen).
  • Empfohlenes Objektiv: 16–35 mm für Statuen + Skyline; 70–200 mm für übereinanderliegende Turmspitzen.
  • Lokaler Tipp: Fotografiere beide Enden – starte beim Altstädter Brückenturm und ende auf der Kleinseite für weiches Gegenlicht.
    Nutze die Statuen als Vordergrund-Silhouetten vor der Burg. Laternen und Kopfsteinpflaster funktionieren hervorragend als führende Linien; nach Regen lohnt es sich, tief in die Hocke zu gehen, um Spiegelungen in Pfützen einzufangen. Im Herbst und Winter bringt leichter Nebel zusätzliche Tiefe. Sobald die Sonne höher steht, geh nach Kampa für ruhigere Motive, bevor die Reisegruppen ankommen.
Must-haves zum Sonnenaufgang

2) Altstädter Ring & Astronomische Uhr

Das Herz der Prager Altstadt vereint gotische, barocke und Jugendstil-Fassaden rund um eine lebendige Bühne. Die Astronomische Uhr liefert bewegte Details für Nahaufnahmen und Zeitraffer.

  • Beste Zeit: Erstes Morgenlicht; dann 09:00 Uhr, wenn du die Apostel sehen möchtest.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm für Fassaden; 50 mm für Uhrendetails.
  • Lokaler Tipp: Stell dich gegenüber der Teynkirche auf, um saubere Kopfsteinpflaster-Vordergründe zu bekommen, bevor die Café-Stühle herausgestellt werden.
    Fotografiere über den Platz in Richtung der Zwillingstürme der Teynkirche, solange das Pflaster noch leer ist. Halte vertikale Linien gerade, damit die Fassaden nicht kippen. Bei der Uhr kannst du Zifferblätter und vergoldete Zeiger zur blauen Stunde isolieren. Wenn du Bewegung einfangen möchtest, nutze während des stündlichen Schauspiels eine längere Belichtungszeit.
Must-haves zum Sonnenaufgang

3) Terrasse des Klosters Strahov (Strahovský klášter)

Eine weitläufige Terrasse oberhalb der Kleinseite mit klassischen roten Dächern, Kirchenkuppeln und der Prager Burg im Hintergrund. Sie bietet ein ruhigeres Panorama als der nahegelegene Turm.

  • Beste Zeit: Morgens nach Sonnenaufgang; weiches Licht am späten Nachmittag.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm; 70–200 mm für gestaffelte Kuppeln.
  • Lokaler Tipp: Geh ein paar Minuten weiter zum Aussichtspunkt „The Orchard“ für Bildausschnitte durch Obstbäume.
    Nutze die Terrassenmauer als Vordergrundlinie. Im Frühling rahmen Blüten die Kuppel der St.-Nikolaus-Kirche ein; im Herbst setzen Bäume warme Ränder ins Bild. Mit dem Teleobjektiv verdichtest du die Dächer zu einem stimmungsvollen Muster.
Must-haves zum Sonnenaufgang

Aussichtspunkte zur goldenen Stunde

4) Altstädter Rathausturm

Dieser Turm bietet das klassische Panorama vom „Meer der Dächer“, aus dem die Türme in die Skyline stechen. Genau dieses Bild haben die meisten vor Augen, wenn sie sich Prag von oben vorstellen.

  • Beste Zeit: Später Nachmittag bis Sonnenuntergang; blaue Stunde für leuchtende Dachfenster.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm; 70–200 mm, um die Türme optisch zu verdichten.
  • Lokaler Tipp: Auf den mittleren Ebenen gibt es offene Lamellen mit weniger Spiegelungen als ganz oben.
    Richte den Blick nach Westen, damit die Türme der Teynkirche und die Burg in einem Bild liegen. Geh einmal um die Plattform herum – schon kleine Positionswechsel verändern den Rhythmus der Dächer enorm. Fotografiere aus der Hand mit höherem ISO-Wert, um Vibrationen zu vermeiden. An klaren Tagen lohnt es sich, bis zur blauen Stunde zu bleiben, wenn die Fenster leuchten und unten die Lichtspuren der Straßenbahnen erscheinen.
Aussichtspunkte zur goldenen Stunde

5) Hanavský-Pavillon (Letná)

Ein reich verzierter Pavillon aus Gusseisen mit klassischem Blick auf die S-Kurve der Moldau und die „gestapelten“ Brücken. Bei Sonnenuntergang ist er das fotogenste Vordergrundmotiv auf der Letná.

  • Beste Zeit: Goldene Stunde bis blaue Stunde.
  • Empfohlenes Objektiv: 16–35 mm für Pavillon + Stadt; 70–200 mm für die Brücken.
  • Lokaler Tipp: Stell dich ein paar Meter links vom Pavillon auf, damit die Bäume die Skyline nicht abschneiden.
    Nimm eine Ecke des Pavillons in den Vordergrund und lass den Fluss den Blick zur Burg führen. Mit einem Teleobjektiv etwas höher fotografiert, ordnen sich die Brückenbögen zu wiederkehrenden Mustern.
Aussichtspunkte zur goldenen Stunde

6) Letná-Park – Metronom & Biergarten

Hoch über dem Fluss bietet Letná weite Ausblicke auf die S-Kurve der Moldau und eine Reihe historischer Brücken. Es ist Prags klassischer Balkon für den Sonnenuntergang.

  • Beste Zeit: Sonnenuntergang und blaue Stunde, wenn der Brücken-„Stack“ leuchtet.
  • Empfohlenes Objektiv: 16–35 mm für weite Flussbögen; 70–200 mm für verdichtete Brückenperspektiven.
  • Lokaler Tipp: Nutze das Geländer als „Stativ“, um Verwacklungen zu vermeiden; achte auf Skateboards hinter dir.
    Richte von der Terrasse aus die S-Kurve der Moldau mit einem starken Vordergrund aus – Banklehnen, Geländer oder Bäume funktionieren gut. Verdichte mehrere Brücken mit einem Teleobjektiv für den klassischen „Stack“-Effekt. Bleib bis in die blaue Stunde, dann lassen sich Himmel und Stadtlichter ausgewogen belichten, ohne ausgefressene Highlights.
Aussichtspunkte zur goldenen Stunde

7) Petřín-Hügel & Petřín-Turm

Prags grüne Lunge erhebt sich hinter der Burg – mit Obstgärten, Parkanlagen und einem Aussichtsturm im Eiffelturm-Stil. Hier bekommst du gestaffelte Stadtlandschaften und je nach Jahreszeit wunderbare Farben.

  • Beste Zeit: Klare Tage; goldene Stunde für warm leuchtende Dächer.
  • Empfohlenes Objektiv: 16–35 mm oben auf dem Turm; 85 mm für porträtartige Stadtebenen an den Hängen.
  • Lokaler Tipp: Wenn es windig ist, lass die oberste Plattform aus und fotografiere vom unteren, stabileren Deck.
    Halte beim Aufstieg an offenen Stellen in den Obstgärten an – dort entstehen schöne, gestaffelte Kompositionen mit Kirchtürmen, die zwischen den Bäumen hervorschauen. Vom Turm aus solltest du extreme Bildecken meiden, um Verzerrungen zu reduzieren. Im Frühling bilden Blüten natürliche Rahmen; im Herbst liegt die Stadt in einem warmen Flickenteppich.
Aussichtspunkte zur goldenen Stunde

Schätze der Altstadt

8) Aussichtspunkt an der Bedřich-Smetana-Statue (beim Smetana-Museum)

Ein Platz am Flussufer gegenüber der Karlsbrücke, mit der Prager Burg im Hintergrund. Das ist die klassische Postkartenansicht „Brücke + Turm + Fluss“ – ohne mitten in der Menge zu stehen.

  • Beste Zeit: Sonnenaufgang für pastellige Himmel; ruhige Abende für Spiegelungen.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm; 70–200 mm, um Türme freizustellen.
  • Lokaler Tipp: Nach Regen lohnt sich der Blick auf Pfützen-Spiegelungen auf der Steinbrüstung.
    Nutze den Sockel der Statue oder das Geländer als führende Linie. Ein mittleres Teleobjektiv verdichtet Brückenlaternen und Türme; warte zur blauen Stunde auf ein Boot, das Lichtspuren unter den Bögen zieht.
Schätze der Altstadt

9) Altstädter Brückenturm (Staroměstská mostecká věž)

Das gotische Tor zur Karlsbrücke ist zugleich ein kleiner Aussichtspunkt über Türme, Dächer und die Brückenstatuen darunter. Von oben ist es die klarste Achse „Altstadt zur Burg“, die du in Prag rahmen kannst.

  • Beste Zeit: Sonnenaufgang bis früher Morgen; klare Sonnenuntergänge für lange Schatten.
  • Empfohlenes Objektiv: 16–35 mm für Dramatik; 70–200 mm, um Türme zu staffeln.
  • Lokaler Tipp: Bleib nah an den Ecken, um Glasreflexe zu vermeiden und sauberere Winkel zu bekommen.
    Von der Galerie aus nach Westen fotografieren: Die Statuen führen den Blick zur Burg. Versuch ein Hochformat bei etwa 24 mm, um Turm, Brücke und Veitsdom übereinander zu legen. Ein kurzes Tele hebt einzelne Fußgänger auf dem Kopfsteinpflaster heraus – perfekt für erzählerische Reisefotos.
Schätze der Altstadt

10) Kleinseitner Brückenturm (Malostranská mostecká věž)

Der Zwilling des Altstädter Turms zeigt die umgekehrte Perspektive: die Dächer der Altstadt und die Teynkirche hinter der Brücke. Ideal für symmetrische Kompositionen, bei denen die Brücke wie ein Pfeil wirkt.

  • Beste Zeit: Goldene Stunde bis blaue Stunde.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm; 70–200 mm für verdichtete Menschenmengen auf der Brücke.
  • Lokaler Tipp: Fotografiere leicht außermittig, damit beide Türme und der Fluss im Gleichgewicht bleiben.
    Nutze die Brüstung als führende Linie und warte auf vorbeifahrende Straßenbahnen am Ufer für Lichtspuren. Mit dem Teleobjektiv lassen sich nach Sonnenuntergang die Silhouetten der Statuen vor pastellfarbenem Himmel isolieren.
Schätze der Altstadt

11) Glockenturm von St. Nikolaus (Malá Strana)

Über Holztreppen steigst du zu einem rauen, sehr fotogenen Aussichtspunkt über rote Dächer, Kirchenkuppeln und die Burg. Auch das Innere – Glocken, Balken, Leitern – eignet sich wunderbar für stimmungsvolle Detailaufnahmen.

  • Beste Zeit: Späte Nachmittagssonne auf den Dächern; blaue Stunde für funkelnde Lichter.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm; 35 mm für den Charakter des Innenraums.
  • Lokaler Tipp: Kopf einziehen – die Podeste sind eng. Stütz dich an Balken ab, um ruhiger zu fotografieren.
    Richte aus den Fenstern die grüne Kuppel, die Burg und die Brückentürme in einer Diagonale aus. Innen auf das Fensterlicht belichten und das Holz bewusst dunkel werden lassen – das bringt Atmosphäre.
Schätze der Altstadt

12) Terasa U Prince (Dachterrasse am Altstädter Ring)

Eine Dachterrasse fast auf Augenhöhe mit den Türmen der Teynkirche und dem Rathausturm. Das ist die klassische Prager Rooftop-Szene mit Kaffee im Bild.

  • Beste Zeit: Später Nachmittag bis blaue Stunde (wenn möglich reservieren).
  • Empfohlenes Objektiv: 16–35 mm für den weiten Überblick; 50–85 mm für eine engere Skyline.
  • Lokaler Tipp: Bestell ein Getränk und fotografiere zügig – am besten in kurzen Serien zwischen dem Service am Tisch.
    Komponiere mit einer Tasse oder dem Geländer für Tiefe und richte dann die Türme der Teynkirche sauber aus. Sobald die Lichter angehen, belichte in Reihen, um sowohl Himmel als auch Fassadendetails zu erhalten.
Schätze der Altstadt

13) Treppe des Nationalmuseums (Wenzelsplatz)

Die große Treppe über dem Wenzelsplatz blickt hinunter in eine lange urbane Schlucht aus Neonlicht, Straßenbahnen und Trubel – eine andere, modernere Prag-Stimmung.

  • Beste Zeit: Blaue Stunde, wenn der Boulevard aufleuchtet.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm; 70–200 mm, um die Avenue zu verdichten.
  • Lokaler Tipp: Dreh dich zurück zur Fassade für weite, symmetrische Architekturfotos.
    Von den obersten Stufen aus den Boulevard mittig ausrichten – das ergibt starke Symmetrie. Nach Einbruch der Dunkelheit lohnt sich eine etwas längere Belichtungszeit für Straßenbahnspuren; bei Tageslicht hilft ein Polfilter gegen Spiegelungen in den Fenstern der Bürohäuser.
Schätze der Altstadt

Schätze im Burgviertel

14) Hradschiner Platz (Hradčanské náměstí)

Der große Vorplatz der Prager Burg rahmt monumentale Tore, Paläste und Ausblicke über rote Dächer. Nachts sorgen die Laternen für eine fast filmische Stimmung.

  • Beste Zeit: Früher Morgen für leere Tore; nach Einbruch der Dämmerung für Laternenlicht.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm.
  • Lokaler Tipp: Geh etwas zurück zum Aussichtspunkt beim Erzbischöflichen Palais – dort bekommst du Stadtansichten hangabwärts als Hintergrund.
    Nutze die Palastfassaden als Rahmen für die Burgtore und dreh dich dann um für den Blick bergab über die roten Dächer. Nach Sonnenuntergang tauchen die gaslampenartigen Laternen alles in filmisches Licht – miss auf die Highlights und lass die Schatten für mehr Stimmung ruhig absaufen. Achte auch auf die gelegentlichen zeremoniellen Wachen.
Schätze im Burgviertel

15) Veitsdom (Details)

Das spirituelle Zentrum des Burgareals: Dieser gotische Riese bietet hohe Innenräume und skulpturale Außenfassaden. Für Buntglasfenster und Nahaufnahmen von Wasserspeiern ist er unschlagbar.

  • Beste Zeit: Später Vormittag, wenn die Sonne im Inneren farbige Lichtflächen durch die Buntglasfenster wirft.
  • Empfohlenes Objektiv: 16–35 mm innen; 135–200 mm außen für Wasserspeier.
  • Lokaler Tipp: Prüfe die Gottesdienstzeiten – ruhige Lücken zwischen den Messen sind am besten für entspanntes Fotografieren.
    Innen auf das leuchtende Glas belichten und das Kirchenschiff etwas dunkler werden lassen, damit die Farben erhalten bleiben. Stabilisiere dich an Säulen – kein Blitz. Draußen eignet sich ein Telewinkel, um Wasserspeier als Silhouetten vor Himmel oder Türmen zu zeigen. Regen bringt zusätzliche Dramatik, wenn das Wasser aus den Mäulern schießt.
Schätze im Burgviertel

16) Gassen von Nový Svět

Ein verschlafenes Viertel hinter der Burg mit pastellfarbenen Häuschen und Kopfsteinpflaster – Nový Svět fühlt sich fast wie ein Dorf an. Perfekt für intime Straßenszenen und Porträts in ihrer Umgebung.

  • Beste Zeit: Früher Morgen oder Nachmittage außerhalb der Hauptsaison.
  • Empfohlenes Objektiv: 35–50 mm für erzählerische Bilder.
  • Lokaler Tipp: Meide Wochenenden; hier spazieren Anwohner – halte deine Ausrüstung klein und unauffällig.
    Diese ruhige Ecke wirkt dörflich: pastellfarbene Häuschen, unebenes Kopfsteinpflaster und Laternenlicht. Fotografiere auf Brusthöhe für eine natürliche Perspektive; nimm Türen, Bänke und Hausnummern mit ins Bild, das gibt Charakter. Mit 35 mm kannst du nah heran, ohne zu verzerren – ideal für ungezwungene Reiseporträts.
Schätze im Burgviertel

Dramatik auf Flusshöhe

17) Kampa-Insel & Čertovka (Teufelskanal)

Zwischen Fluss und Kleinseite bietet Kampa Spiegelungen, Mühlen und einen Kanal, der sich wie „Klein-Venedig“ anfühlt. Ein weicher, romantischer Gegenpol zum Trubel auf der Brücke.

  • Beste Zeit: Blaue Stunde für spiegelglattes Wasser; neblige Herbstmorgen.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm; nimm einen ND-Filter für seidig wirkende Kanäle mit.
  • Lokaler Tipp: Achte auf Schwäne nahe der Brücke – sie bringen Leben in den Vordergrund.
    Nutze die Kanten des Kanals als führende Linien zum Wasserrad und zu den pastellfarbenen Fassaden. Mit einem ND-Filter glättest du kleine Wellen zu spiegelnden Reflexionen von Laternen und Fenstern. Vom Kampa-Strand aus kannst du nach oben zu den Brückenstatuen fotografieren, um Maßstab zu zeigen, während die Burg im Hintergrund verankert bleibt.
Dramatik auf Flusshöhe

18) Bögen am Náplavka-Ufer

Ufergewölbe mit runden Bullaugenfenstern rahmen die Burg und den Verkehr auf der Moldau. Ein Geschenk für alle, die Symmetrie und Spiegelungen zur blauen Stunde lieben.

  • Beste Zeit: Sonnenuntergang bis blaue Stunde – Stadtlichter plus Spiegelungen.
  • Empfohlenes Objektiv: 16–35 mm für die runden „Kobka“-Fenster; 50 mm für Aufnahmen mit Menschen.
  • Lokaler Tipp: Nutze die Bögen als symmetrische Rahmen; warte auf eine Straßenbahn-Lichtspur am Ufer.
    Komponiere die kreisrunden Fenster als perfekte Rahmen für Burg und Flussverkehr. Balanciere die Schatten im Inneren mit dem leuchtenden Himmel; eine leichte Unterbelichtung hält Highlights sauber. Wenn viele Boote unterwegs sind, bringt eine halbe Sekunde Belichtungszeit angenehme Bewegung, ohne Details komplett zu verwischen.
Dramatik auf Flusshöhe

Architektur-Ikonen

19) Tanzendes Haus (Tančící dům)

Gehrys dekonstruktivistisches Wahrzeichen windet sich markant über der Flusskreuzung. Seine Kurven, Glasflächen und die Energie der Straße liefern dynamische urbane Bildausschnitte.

  • Beste Zeit: Späte Goldene Stunde; Blaue Stunde von der Jirásek-Brücke (Jiráskův most).
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm; Polfilter, um Spiegelungen im Glas zu zähmen.
  • Lokaler Tipp: Für Zugang zur Dachterrasse einen Kaffee-Slot buchen – dort ist weniger los als zur Cocktailzeit bei Sonnenuntergang.
    Von der Brücke aus das Tanzende Haus leicht aus der Mitte setzen und die Flussmauer als führende Linie nutzen. Ein Polfilter kontrolliert Reflexionen, aber übertreibt es nicht – ein wenig Glanz darf bleiben. Zur Blauen Stunde lohnt es sich, vorbeifahrende Straßenbahnen abzuwarten: Ihre Lichtspuren bringen Bewegung in die Kreuzung.
Architektur-Ikonen

20) Pulverturm & Gemeindehaus

Ein gotisches Stadttor trifft an einer Kreuzung auf Prags schönstes Jugendstil-Palais – ein Traum für Kontraste. Ideal für dramatische Weitwinkelaufnahmen und feine Details.

  • Beste Zeit: Blaue Stunde für bernsteinfarbene Straßenlichter und schöne Texturen.
  • Empfohlenes Objektiv: 16–35 mm tief und weit; 70–200 mm für Details.
  • Lokaler Tipp: Stellt euch auf die Fußgängerinsel am Zebrastreifen – so gelingen zentrierte Kompositionen ohne Autos.
    Setzt die gotischen Vertikalen des Pulverturms gegen die Jugendstil-Kurven des Gemeindehauses. Geht tief, um die Höhe zu betonen, achtet aber auf die Perspektive – bei Bedarf später korrigieren. Mit dem Teleobjektiv lassen sich Skulpturen, Mosaike und Schmiedearbeiten im warmen Straßenlicht herausarbeiten.
Architektur-Ikonen

21) Fantas Gebäude, Hauptbahnhof (Fantova budova)

Eine prachtvolle Jugendstilhalle, versteckt im Prager Hauptbahnhof, mit einem Café unter einer Glaskuppel. Perfekt für Symmetrie, Texturen und Menschen im architektonischen Raum.

  • Beste Zeit: Vormittags oder am mittleren Nachmittag für weiches Innenlicht.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–35 mm.
  • Lokaler Tipp: Sichert euch einen Tisch im Café unter der Kuppel – so könnt ihr unauffällig zwischen zwei Schlucken aus der Hand fotografieren.
    Die Bögen, der Stuck und das Buntglas der Kuppel belohnen sorgfältige Symmetrie. Richtet Bodenmuster an den Bildkanten aus, damit Ruhe entsteht. Menschen geben Maßstab – wartet auf ein oder zwei Reisende, die die Halle durchqueren. Haltet den ISO-Wert moderat; das Licht ist weicher, als man erwartet.
Architektur-Ikonen

22) Fernsehturm Žižkov (Mahlerovy sady & Aussichtsplattform)

Futuristischer Turm mit krabbelnden Baby-Skulpturen an der Außenseite und einer 360°-Aussichtsplattform darüber. Bietet sowohl schräge Architekturstudien als auch weite Panoramen mit großem Himmel.

  • Beste Zeit: Später Nachmittag für Ausblicke von der Plattform; nachts für die beleuchteten „Babys“.
  • Empfohlenes Objektiv: 16–35 mm am Fuß des Turms; 24–70 mm oben.
  • Lokaler Tipp: Legt euch im Park tief hin, um eine dramatische Perspektive ohne extreme Verzerrung zu bekommen.
    Am Boden kann der Turm den Bildrahmen schneiden, während ein „Baby“ eine Ecke verankert. Von der Plattform aus lassen sich die Türme der Altstadt oder die Achse von Vítkov mit mittleren Brennweiten schön herausgreifen.
Architektur-Ikonen

Große Ausblicke außerhalb des Zentrums

23) Vyšehrad-Bastionen

Eine stimmungsvolle Festung auf dem Hügel mit Blick auf lange Flussbögen und Kirchtürme. Die ruhigere Alternative zur Burg für große Prager Panoramen.

  • Beste Zeit: Goldene Stunde; Winternachmittage für lange Schatten.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm; 70–200 mm für die Flussbögen.
  • Lokaler Tipp: Geht die Bastionen im Uhrzeigersinn ab; die besten Brückenblicke öffnen sich nahe der Terrasse am Ziegeltor.
    Nutzt die Festungsmauern als strukturreichen Vordergrund und blickt nach Norden, um Brücken, Eisenbahnbögen und Schornsteine für urbanen Charakter zu stapeln. Im Winter zeichnet die tief stehende Sonne Schatten über Wiesen und Gräber. Bitte respektiert den Friedhof; konzentriert euch lieber auf architektonische Details als auf Namen.
Große Ausblicke außerhalb des Zentrums

24) Vítkov-Hügel & Nationaldenkmal

Eine lange Terrasse, gekrönt von der riesigen Žižka-Statue, zeigt direkt auf die Silhouette der Altstadt. Ein Lehrbuch-Ort für zentrierte Kompositionen und verdichtete Tele-Layer.

  • Beste Zeit: Sonnenuntergang; Blaue Stunde über der Altstadt.
  • Empfohlenes Objektiv: 16–35 mm für Statue + Skyline; 85–135 mm für Stadtebenen.
  • Lokaler Tipp: Geht tief und nah an Žižkas Pferd heran, um heroische Größe ohne Ultraweitwinkel-Verzerrung zu erzeugen.
    Die lange Achse der Terrasse weist direkt zum historischen Zentrum – perfekt für zentrierte Bilder. Teleobjektive verdichten die Türme der Altstadt zu einer dichten Skyline. Nach Einbruch der Dunkelheit werden die Stufen des Denkmals dezent beleuchtet; macht Belichtungsreihen, um sowohl Statue als auch Stadtdetails zu erhalten.
Große Ausblicke außerhalb des Zentrums

Street Art & zeitgenössische Kunst-Highlights

25) Rotierender Kopf von Franz Kafka

Eine verspiegelte, kinetische Skulptur von David Černý, die sich ständig neu formiert. Ihre Reflexionen und Bewegungen sind ein Spielplatz für kreative Belichtungen.

  • Beste Zeit: Später Nachmittag (weniger harte Reflexionen); Blaue Stunde für Glanz.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm; ND-Filter für Langzeitbelichtungs-„Bewegungsscheiben“.
  • Lokaler Tipp: Wartet auf einen Rotations-Reset – sauber ausgerichtete Paneele ergeben den grafischsten Bildaufbau.
    Spielt mit den Spiegelungen der umliegenden Büros in den Metallschichten. Eine kurze Langzeitbelichtung (0,5–1 s) verwischt die Bewegung, während die Kanten erkennbar bleiben. Tretet zurück und nehmt Kontext mit hinein – Geschäfte, Pflaster, Zuschauer – so erzählt das Bild die Geschichte auch ohne Bildunterschrift.
Street Art & zeitgenössische Kunst-Highlights

26) Kopfüber hängendes Pferd, Lucerna-Passage

Černýs Parodie auf die berühmte Statue des heiligen Wenzel hängt in einer historischen Passage. Surreale Kunst plus klassische Architektur ergibt unvergessliche Kompositionen.

  • Beste Zeit: Jederzeit außerhalb der Rushhour; abends für warmes Innenlicht.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–50 mm.
  • Lokaler Tipp: Stellt euch mittig unter den Kronleuchter und wartet auf eine einzelne Person, die den Bildrahmen ausbalanciert.
    Die Geometrie der Passage verlangt geradezu nach Symmetrie. Fotografiert leicht unter Augenhöhe, damit das Pferd dominant bleibt, ohne die Säulen zu verzerren. Spiegelungen in Schaufenstern bringen zusätzliche Ebenen. Wählt die Verschlusszeit kurz genug, um Passanten einzufrieren – oder nutzt Bewegungsunschärfe bewusst für eine lebendige Szene.
Street Art & zeitgenössische Kunst-Highlights

27) „Pinkelnde Figuren“, Kafka-Museum

Ein weiteres Werk von Černý – frech und fotogen in einem gepflasterten Hof beim Kafka-Museum. Ein lustiger, ungewöhnlicher Stopp als Kontrast zu den Klassikern.

  • Beste Zeit: Abends, nachdem die Reisegruppen weg sind.
  • Empfohlenes Objektiv: 35–70 mm.
  • Lokaler Tipp: Geht ein Stück zurück und nehmt das Backsteinmauerwerk des Kafka-Museums für Kontext und Textur mit auf.
    Das ist freche Kunst im öffentlichen Raum – spielt den Humor mit einer weiteren Komposition aus, die Kopfsteinpflaster, Beschilderung und amüsierte Reaktionen einbezieht. Seitenlicht in der Dämmerung modelliert die Bronze schön plastisch. Wenn es voll ist, wartet auf Lücken; enge Ausschnitte verlieren den Charakter des Ortes.
Street Art & zeitgenössische Kunst-Highlights

Parks, Blüten & Herbstfarben

28) Letná & Stromovka im Herbst

Zwei benachbarte Parks, die jeden Herbst in Farben leuchten und sich das ganze Jahr über weitläufig anfühlen. Großartig für Laub-Layer, Porträts und ruhige Spiegelungen.

  • Beste Zeit: Ende Oktober bis Anfang November, nachmittags mit Gegenlicht.
  • Empfohlenes Objektiv: 50–85 mm für Laub-Ebenen; 16–35 mm für Baumkronen.
  • Lokaler Tipp: In Stromovka entlang der Teiche fotografieren – dort bekommt ihr doppelte Farben durch Spiegelungen.
    Fotografiert Blätter im Gegenlicht, damit sie leuchten; belichtet auf die Highlights und lasst die Baumstämme satt und dunkel werden. Nutzt Wege, Bänke und Pfützen als Führungslinien. Ein kurzes Tele verdichtet feurige Farbschichten gegen ferne Kuppeln. An windigen Tagen entsteht bei 1/250–1/500 s natürliches Blätter-„Konfetti“.
Parks, Blüten & Herbstfarben

29) Havlíčkovy sady (Grébovka)

Ein Weinberg am Hang mit Pavillons, Brunnen und kleinen Stadtblicken – romantisch und fotogen. Wie gemacht für Porträts zur Goldenen Stunde und architektonische Details.

  • Beste Zeit: Später Nachmittag, wenn die Reben leuchten.
  • Empfohlenes Objektiv: 85 mm für Porträts; 24–70 mm für Pavillon-Szenen.
  • Lokaler Tipp: Die Kolonnade oberhalb des Weinbergs bietet führende Linien und einen aufgeräumten Blick auf die Stadt.
    Rahmt Paare zwischen den Rebreihen für klassische Reiseporträts oder tretet zurück, um Brunnen und Pavillons einzubeziehen. Goldenes Licht streift die Steintexturen wunderschön. Wenn viel los ist, fotografiert von den Terrassenrändern aus – so blendet ihr Menschenmengen aus und behaltet trotzdem die Geometrie des Weinbergs.
Parks, Blüten & Herbstfarben

30) Kinský-Garten nach Petřín

Sanfte Wiesen und Waldwege steigen in Richtung Petřín an, immer wieder mit Blicken auf Türme und Dächer. Eine ruhige, natürliche Bühne für vielschichtige Stadtlandschaften.

  • Beste Zeit: Wintermorgen für tiefes, klares Licht; Blütezeit im Frühling.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm; 70–200 mm, um Bäume gegen Dächer zu verdichten.
  • Lokaler Tipp: Nutzt die abfallenden Wiesen als Vordergrundebenen – fotografiert bergab in Richtung Kleinseite für mehr Tiefe.
    Startet beim Kinský-Sommerpalais und geht im Zickzack nach oben; haltet an Lichtungen, um Wiesen, Bäume und ferne Türme zu schichten. Im Frühling rahmen Blüten die Szene weich ein, im Winter bringt Frost ein Funkeln. Teleobjektive komprimieren die Skyline; Weitwinkel zeigen die ruhige Offenheit des Parks.
Parks, Blüten & Herbstfarben

31) Vrtba-Garten (Vrtbovská zahrada)

Ein barocker Terrassengarten, hinter Mauern versteckt, mit einem der schönsten Burgblicke Prags. Skulpturen, Treppen und Hecken schaffen elegante Geometrie.

  • Beste Zeit: Später Nachmittag in der Saison (April–Oktober); Blütezeit im Frühling.
  • Empfohlenes Objektiv: 24–70 mm; 85 mm für Porträts zwischen Hecken.
  • Lokaler Tipp: Beginnt auf der oberen Terrasse und arbeitet euch nach unten – so bleiben Menschenmengen leichter außerhalb des Bildes.
    Nutzt die Balustraden als führende Linien zur Burg. Geht für symmetrische Weitwinkelaufnahmen ein Stück zurück und wechselt dann auf ein kurzes Tele für Brunnen, Statuen und akkurat geschnittene Muster.
Parks, Blüten & Herbstfarben

32) Park Riegrovy Sady

Ein bei Einheimischen beliebter Sonnenuntergangshügel, auf dem die Skyline als klare Silhouette erscheint. An klaren Abenden leuchtet die Burg und die Wiese ist voller Leben – großartig für ungezwungene Lifestyle-Aufnahmen.

  • Beste Zeit: Sonnenuntergang (45 Minuten früher kommen für einen Platz in der ersten Reihe).
  • Empfohlenes Objektiv: 70–200 mm für komprimierte Skyline-Aufnahmen; 35–50 mm für People-Shots.
  • Lokaler Tipp: Bleibt nach Sonnenuntergang noch zur Blauen Stunde – dann glitzern die Fenster vor dem dunklen Hügelkamm.
    Setzt Picknickende in den Vordergrund und fokussiert auf den Burgkamm. Ein Tele bei etwa 135 mm stapelt die Türme eng zusammen; oder geht weiter, um die Picknickstimmung „Prag in der Dämmerung“ zu erzählen.
Parks, Blüten & Herbstfarben

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