
Von lokalen Experten Adriana & Matěj
Adriana und Matěj Halouskovi sind Reiseblogger hinter dem erfolgreichen Blog Czech the World.
Matěj wurde in Prag geboren und lebt sein ganzes Leben hier, Adriana ist vor mehr als 10 Jahren hierhergezogen.
Wir haben mehr als 60 Länder bereist, aber wenn es einen Ort gibt, den wir am besten kennen, dann ist es unsere Stadt.
Prag wirkt, als wäre es direkt den Seiten eines Märchens entsprungen – und im Winter legt sich ein ganz besonderer Zauber über die Stadt. Die alten Türme und kopfsteingepflasterten Gassen, oft leicht mit Schnee bedeckt, schaffen eine atemberaubende Kulisse für eine festliche Zeit voller Wärme und Licht.
Dieser Guide führt euch über die klassischen Touristenrouten hinaus – mit einem ausführlichen Blick auf die schönsten Erlebnisse, versteckten Schätze und praktischen Tipps, damit euer Weihnachten in Prag wirklich unvergesslich wird.
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Diese Orte und die Umgebung sind in unserer kostenlosen App auf der Karte verzeichnet. Nutzen Sie diesen Leitfaden zur Auswahl und öffnen Sie die App dann, während Sie spazieren gehen.
Was man in Prag an Weihnachten unternehmen kann – die besten Erlebnisse
1. Das Herz der Weihnacht: Weihnachtsmarkt auf dem Altstädter Ring
Im Zentrum des Prager Weihnachtszaubers liegt der Weihnachtsmarkt auf dem Altstädter Ring – ein Ort, an dem Märchen fast Wirklichkeit werden. Sobald der Dezember beginnt, verwandelt sich der Platz in ein leuchtendes Labyrinth aus Holzhütten, Girlanden und Tausenden kleinen Lichtern, die sich in den gotischen Türmen der Teynkirche spiegeln.
Der mächtige Weihnachtsbaum, der jedes Jahr sorgfältig aus einer anderen tschechischen Region ausgewählt wird, ist der Mittelpunkt der Feierlichkeiten. Jeden Abend liegt der Duft von svařák (Glühwein), gerösteten Kastanien und trdelník in der Luft – einem zuckrigen Gebäck, das knisternd über offenem Feuer gebacken wird. Auf der Hauptbühne singen Chöre Weihnachtslieder, und manchmal hallt eine Blaskapelle über den Platz und bringt Wärme in die klare Winterluft.
Für die beste Aussicht solltet ihr kurz vor Sonnenuntergang auf den Altstädter Rathausturm steigen. Zu sehen, wie der Markt im schwindenden Tageslicht zu leuchten beginnt und der Baum die Menschenmenge darunter erhellt, gehört zu den unvergesslichsten Momenten in Prag.
Praktischer Tipp: Der Markt findet von Ende November bis Anfang Januar statt, meist von 10:00 bis 22:00 Uhr (Essensstände oft bis Mitternacht). Kommt unter der Woche früh, wenn ihr es ruhiger mögt, und nehmt Bargeld mit – viele Stände akzeptieren noch immer keine Karten.
Lest unseren Guide: Ultimativer Guide zu den Prager Weihnachtsmärkten + Karte (2025)

2. Wenzelsplatz: Ein moderner Markt mit festlichem Flair
Nur einen kurzen Spaziergang von der Altstadt entfernt findet auf dem Wenzelsplatz der zweitgrößte Weihnachtsmarkt Prags statt. Der lange, boulevardartige Platz bietet eine etwas modernere, aber ebenso festliche Atmosphäre – mit Ständen, die sich besonders auf handgemachte Geschenke aus Holz und Metall spezialisiert haben.
Auch hier findet ihr einen funkelnden Weihnachtsbaum, eine Krippe und eine Eisbahn unter freiem Himmel – ein lebendiger Treffpunkt für winterliche Aktivitäten. Der Markt hat dieselben Termine wie der Markt auf dem Altstädter Ring, also von Ende November bis Anfang Januar.
Praktische Informationen: Essens- und Geschenkstände sind in der Regel von 10:00 bis 22:00 Uhr geöffnet, einige Getränkestände sogar bis Mitternacht. Durch die Lage im Herzen der „Neustadt“ ist der Markt ein praktischer Zwischenstopp beim Besuch der nahegelegenen Geschäfte und Museen.

3. Abendspaziergänge und der Schein des Laternenanzünders
Wenn die Dämmerung einsetzt, verwandelt sich Prag in eine leuchtende Traumlandschaft. Die Straßenlaternen spiegeln sich in der Moldau, und jede Brücke wird zu einem Aussichtspunkt voller Romantik. Die Karlsbrücke, geschmückt mit Heiligenstatuen und dem sanften Licht der Gaslaternen, ist nachts besonders magisch – vor allem, wenn ihr das Glück habt, den Laternenanzünder in historischer Kleidung zu sehen, der jede Flamme von Hand entzündet, genau wie vor Jahrhunderten.
Spaziert entlang der Uferpromenaden zwischen Karlův most und Čechův most, wo die beleuchtete Skyline die ganze Majestät der Prager Burg auf dem Hügel zeigt. In der winterlichen Stille hört ihr vielleicht das leise Läuten der Glocken aus den umliegenden Kirchen und das Knirschen von Schnee unter den Schuhen. Die kalte, klare Luft schärft alle Sinne – ein nächtlicher Spaziergang durch Prag fühlt sich fast filmreif an.
Für Fotografen ist dies die Zeit, in der die Stadt wirklich strahlt – gefrorene Spiegelungen, warmes Licht und Silhouetten vor dem Nachthimmel.
Praktischer Tipp: In der Adventszeit beginnt der Laternenanzünder gegen 16:05–16:15 Uhr auf der Karlsbrücke am Křížovnické náměstí mit dem Anzünden der Gaslampen. Er startet zuerst auf der rechten Seite.

4. Festliche Stimmung auf Kufen: Eislaufen in Prag
Nur wenige Winteraktivitäten fangen die Freude der Saison so gut ein wie Eislaufen unter freiem Himmel – und Prag bietet mehrere zauberhafte Eisbahnen dafür. Die stimmungsvollsten Bahnen entstehen jedes Jahr im Dezember: eine am Wenzelsplatz, eine versteckt hinter dem Ständetheater am Ovocný trh und eine größere im Letná-Park, wo ihr mit Panoramablick auf die Dächer der Stadt und die glitzernde Moldau darunter eure Runden drehen könnt.
Viele Eisbahnen veranstalten Themenabende oder spielen Weihnachtslieder – so wird aus ein paar Runden auf dem Eis ein richtig festliches Erlebnis.
Praktischer Tipp: Die meisten Eisbahnen öffnen Anfang Dezember und schließen Ende Februar. Schlittschuhe können gegen eine kleine Gebühr ausgeliehen werden (etwa 100–150 CZK). Die Eisbahn am Ovocný trh ist oft kostenlos zugänglich – perfekt für eine spontane Runde nach dem Sightseeing.

5. Eine Saison voller Kultur: Festliche Konzerte, Ballett und klassische Musik
Prags musikalisches Erbe leuchtet in der Weihnachtszeit besonders hell. Die Stadt, die der Welt Dvořák und Smetana schenkte, feiert mit Konzerten in beeindruckenden historischen Sälen, in denen Akustik und Atmosphäre ebenso verzaubern wie die Musik selbst.
Besucht das Gemeindehaus (Obecní dům) mit seinem prachtvollen Jugendstilinterieur oder die Spiegelkapelle im Klementinum, wo Kerzenlicht bei intimen Barockkonzerten in vergoldeten Spiegeln flackert. Ein Weihnachtskonzert hier fühlt sich an wie eine Reise in ein anderes Jahrhundert.
Für einen Hauch Magie bucht euch Plätze für Tschaikowskys „Der Nussknacker“ im Nationaltheater oder in der Staatsoper – ein echter Weihnachtsklassiker, der jedes Jahr aufs Neue verzaubert. Auch viele Kirchen, darunter die St.-Nikolaus-Kirche in Malá Strana und die St.-Salvator-Kirche, veranstalten abendliche Konzerte mit Weihnachtsliedern und sakraler Musik, oft bei Kerzenschein.
Praktischer Tipp: Vorstellungen im Dezember sind schnell ausverkauft, besonders zwischen dem 23. Dezember und dem 1. Januar. Kleidet euch etwas eleganter und kommt früh; die besten Plätze sichern sich meist diejenigen, die rechtzeitig planen.

6. Blick vom Fluss: Winterliche Moldau-Bootsfahrt
Prag im Winter vom Fluss aus zu sehen, ist ein ruhiger Kontrast zu den belebten Märkten an Land. Steigt an Bord einer Bootsfahrt auf der Moldau und seht die Stadt an euch vorbeigleiten – die beleuchtete Prager Burg auf dem Hügel, die Kuppeln der Kirchen im dunklen Wasser und die eleganten Bögen der Karlsbrücke, die im Abendnebel sanft leuchten.
Viele Boote sind beheizt und verglast, sodass ihr gemütlich Sightseeing machen könnt – mit einem warmen Getränk in der Hand oder sogar bei einem kompletten Abendessen. Besonders romantisch ist eine abendliche Fahrt mit Livemusik und festlichem Menü – perfekt, um nach einem langen Tag in der Kälte zur Ruhe zu kommen.
- Weihnachtliche Moldau-Bootsfahrt mit Heißgetränk
- Sightseeing-Bootsfahrt mit Buffet-Abendessen
- 2-stündige Lunch-Bootsfahrt auf der Moldau
Praktischer Tipp: Bootstouren starten ganzjährig, meist an den Anlegestellen nahe der Čech-Brücke oder der Štefánik-Brücke. Besonders für Dinner-Kreuzfahrten solltet ihr im Voraus buchen.

7. Ein Geschmack von Tradition: Tschechische Weihnachtsküche
Wenn ihr die tschechische Weihnachtsstimmung wirklich erleben möchtet, müsst ihr sie probieren. Essen spielt bei den Feierlichkeiten eine zentrale Rolle – mit Rezepten, die seit Generationen weitergegeben und in Familien im ganzen Land zubereitet werden.
Das Herzstück des Heiligabendessens ist gebratener Karpfen mit Kartoffelsalat – ein Gericht, das geliebt und diskutiert wird, aber unverkennbar tschechisch ist. Vor den Feiertagen stehen vor Restaurants und auf Märkten oft lebende Karpfen in Bottichen – ein Anblick, der Besucher immer wieder fasziniert. Für etwas Süßes probiert vánočka, einen goldbraunen, geflochtenen Hefezopf mit Butter, Mandeln und Rosinen, der familiäre Verbundenheit symbolisiert.
Auf den Märkten könnt ihr euch durch Weihnachtsklassiker naschen: pečené kaštany (geröstete Kastanien), perníčky (Lebkuchenplätzchen) und Becher mit medovina (Honigwein), die nicht nur die Hände, sondern auch die Seele wärmen.
Praktischer Tipp: An Heiligabend (24. Dezember) schließen die meisten Restaurants früh oder sind für private Weihnachtsessen ausgebucht. Reserviert rechtzeitig einen Tisch oder plant euer festliches Essen für den 25. oder 26. Dezember, wenn viele Lokale wieder öffnen.

8. Übernachtet mittendrin
Wenn ihr den Weihnachtszauber in Prag wirklich spüren möchtet, übernachtet direkt im Herzen der Stadt – dort, wo Weihnachtslieder durch euer Fenster klingen und der Lichterglanz des Altstädter Rings die Nacht erhellt. Nur wenige Schritte von den Weihnachtsmärkten entfernt aufzuwachen bedeutet, dass ihr früh losziehen könnt, noch vor den Menschenmassen, und einen stillen Spaziergang über die Karlsbrücke genießt, wenn das erste Licht auf die Moldau fällt.
Von uns handverlesen für euch – Wo man im Dezember in Prag übernachten sollte

Weniger bekannte Highlights & alternative Weihnachtserlebnisse
8. Das Bierbad-Erlebnis
Zu den ungewöhnlichsten und spielerischsten Erlebnissen in Prag gehört das Bierbad – eine genussvolle Mischung aus Wellness, Geschichte und purem Spaß. Stellt euch vor, ihr liegt in einer dampfenden Holzwanne, gefüllt mit einer Mischung aus Hopfen, Bierhefe und Malz, während ihr unbegrenzt frisches Bier aus eurem eigenen Zapfhahn trinkt. Die Mineralien pflegen die Haut, der Duft des Hopfens entspannt den Geist, und das warme, bernsteinfarbene Wasser lockert jeden Muskel.
Bierbäder wie
- Beer Spa Bernard,
- Largest Beer Spa Letná und
- Eden Beer Spa Prague sind inzwischen lokale Legenden. Sie bieten private Räume mit geschnitzten Eichenwannen, sanftem Kerzenlicht und beheizten Strohbetten zum Entspannen nach dem Bad.
Nach Stunden in der Kälte ist es das perfekte Erlebnis – und überraschend romantisch dazu.
Praktischer Tipp: Bucht eure Spa-Session im Voraus – besonders an Dezemberwochenenden sind Bierbäder sehr beliebt. Eine Sitzung dauert meist etwa 60 Minuten, inklusive unbegrenztem Bier.

9. Königliche Weihnachten: Markt auf der Prager Burg
Wenn ihr eine ruhigere und elegantere Marktatmosphäre sucht, geht hinauf in das Areal der Prager Burg, wo Geschichte und Festlichkeit hoch über der Stadt zusammenkommen. Der kleine, aber charmante Markt auf dem Georgsplatz entfaltet sich zwischen jahrhundertealten Steinmauern – mit Ständen für mundgeblasenen Baumschmuck, lokale Keramik und warmen Honigmet.
Von hier ist der Blick über die Stadt atemberaubend – besonders in der Dämmerung, wenn die Dächer unter einer dünnen Schneeschicht glitzern. Das Stimmengewirr unten in der Stadt verblasst und wird vom leisen Klang der Chöre ersetzt, die durch die Höfe der Kathedrale hallen. Es ist eine friedliche Auszeit vom Trubel der Altstadt.
Praktischer Tipp: Nehmt die Tram 22 bis Pražský hrad, um den steilen Aufstieg zu vermeiden. Der Markt ist kleiner als die Märkte im Zentrum, aber ideal für einen entspannten Nachmittagsspaziergang in Kombination mit einem Besuch des Veitsdoms oder des Goldenen Gässchens.
Lest auch: Prag im Winter – 35 Aktivitäten (+ Tipps von Einheimischen)

10. Ein Symbol des Friedens: Die Tradition des „Friedenslichts aus Bethlehem“
Jeden Dezember reist eine kleine Flamme Tausende Kilometer von der Geburtsgrotte in Bethlehem in Häuser in ganz Europa – und Prag ist eine der Städte, in denen sie feierlich ankommt. Pfadfinder bringen das Friedenslicht aus Bethlehem in Kirchen, Bahnhöfe und auf Plätze und laden alle ein, es in einer Laterne mit nach Hause zu nehmen.
Ihr werdet Menschen sehen, die kleine Glaslaternen durch die Straßen tragen – die flackernde Flamme steht für Frieden und Hoffnung. Es ist ein stiller, aber bewegender Moment mitten im Trubel und eine Erinnerung an Gemeinschaft und ruhige Besinnung.
Praktischer Tipp: Das Licht wird normalerweise um den 23.–24. Dezember in großen Kirchen und an Pfadfinderständen verteilt. Wenn ihr mitmachen möchtet, bringt eine eigene Laterne oder einen Kerzenhalter mit.
11. Lokalen Charme entdecken: Kleinere Weihnachtsmärkte in den Vierteln
Wenn ihr Weihnachten wie die Prager erleben möchtet, besucht die kleineren Stadtteilmärkte, die den Gemeinschaftsgeist der Stadt besonders schön einfangen. Einer der beliebtesten liegt am Náměstí Míru in Vinohrady – direkt vor der beeindruckenden Kirche der Heiligen Ludmila. Hier treffen sich Einheimische auf heißen Punsch, handgemachte Geschenke und freundliche Gespräche.
Anders als die stark besuchten touristischen Plätze fühlt sich dieser Markt persönlich an: Kinder singen Weihnachtslieder, Paare teilen Zimtgebäck, und Kunsthandwerker verkaufen Dinge, die nur wenige Straßen weiter entstanden sind. Weitere schöne Entdeckungen sind der Platz der Republik (Náměstí Republiky) und der Na-Kampě-Platz am Fluss, wo Lichterketten zwischen kahlen Ästen schimmern und das Wasser eine ruhige Note in die festliche Stimmung bringt.
Praktischer Tipp: Diese kleineren Märkte schließen oft früher als die Hauptmärkte (gegen 20:00 Uhr). Kommt am späten Nachmittag, wenn die Lichter zu leuchten beginnen, aber die Besucherzahlen noch überschaubar sind.

12. Das Prager Jesulein (Pražské Jezulátko)
Zwischen all den Märkten und der festlichen Stimmung schlägt das spirituelle Herz Prags leise in der Kirche Maria vom Siege in Malá Strana. Hier befindet sich das Prager Jesulein (Pražské Jezulátko) – eine kleine Wachsfigur des Jesuskindes, die seit Jahrhunderten verehrt und von Pilgern aus aller Welt besucht wird.
In der Weihnachtszeit ist die Kirche besonders schön. Die Statue, gekleidet in reich bestickte Gewänder, ist von Blumen, Kerzen und Krippenschmuck umgeben. Ein kleines angrenzendes Museum zeigt Dutzende kunstvoller Gewänder des Jesuleins, die von Gläubigen gespendet wurden – darunter Stücke aus Ländern wie den Philippinen und Spanien.
Die Atmosphäre ist ruhig und besinnlich – ein sakraler Gegenpol zur festlichen Energie der Stadt. Selbst nicht religiöse Besucher empfinden den Besuch oft als berührend: ein Einblick in tschechischen Glauben und Tradition, die die Geschichte überdauert haben.
Praktischer Tipp: Die Kirche ist täglich geöffnet, der Eintritt ist frei. Sie liegt nur wenige Minuten von der Karlsbrücke entfernt und eignet sich ideal für einen kurzen, stillen Wintermoment zwischen zwei Sightseeing-Stopps.

13. Fahrt mit der historischen Tram Nr. 42
Im Dezember wird die historische Tram 42 (früher 41) zu einer nostalgischen Reise durch das alte Prag. Die restaurierten rot-cremefarbenen Straßenbahnen rattern durch die schönsten Straßen der Stadt, vorbei an Burg, Karlsbrücke und Wenzelsplatz. Innen glänzen Holzverkleidungen, und die warme Luft riecht leicht nach Lack und Wintermänteln.
Es ist eine langsame, charmante Fahrt – perfekt, um die Lichter der Stadt zu sehen, ohne in der Kälte laufen zu müssen.
Praktischer Tipp: Tickets werden direkt an Bord verkauft (etwa 8 €). Die Tram fährt hauptsächlich an Wochenenden und Feiertagen; aktuelle Zeiten findet ihr auf der Website des Prager Verkehrsverbunds.

14. Genießt die Stille am frühen Morgen
Während die meisten Besucher noch schlafen, zeigt sich Prag in den frühen Stunden von einer völlig anderen Seite – still, frostig und unglaublich bezaubernd. Die Karlsbrücke bei Sonnenaufgang ist fast leer, ihre Statuen liegen im Nebel, und das Kopfsteinpflaster glänzt feucht. Das weiche goldene Licht über dem Altstädter Ring oder den leeren Höfen der Prager Burg fühlt sich an wie eine private Vorstellung der schönsten Stadtansichten.
Ihr trefft nur ein paar Fotografen, Hundebesitzer und vielleicht einen Straßenreiniger, der leise vor sich hin summt – ein Moment der Ruhe, bevor der festliche Trubel wieder beginnt.
Praktischer Tipp: Im Dezember geht die Sonne gegen 8:00 Uhr auf – spät genug, dass sogar Nachteulen es schaffen können. Nehmt Handschuhe und eine Thermoskanne Kaffee mit; die Kälte verstärkt sowohl die Stille als auch den Zauber.

15. Die Kunst des Winterlichts: Ein Traum für Fotografen
Prags Architektur – eine Mischung aus Gotik, Barock und Renaissance – wirkt im Winterlicht noch dramatischer. Die tief stehende Sonne wirft lange Schatten durch enge Gassen, während pastellfarbene Fassaden sanft vor dem blassen Himmel leuchten. Leichter Schneefall verwandelt die ganze Stadt in eine monochrome Leinwand, durchbrochen von Türmen und Kuppeln.
Fotografen zieht es in den Letná-Park, auf den Petřín-Hügel und auf den Altstädter Brückenturm für weite Ausblicke. Selbst ein einfacher Spaziergang durch Malá Strana bietet endlose Motive aus Türen, Laternen und Spiegelungen in Pfützen.
Praktischer Tipp: Das beste Licht für Fotos liegt im Winter zwischen 8:00 und 15:00 Uhr. Nehmt Ersatzakkus mit – Kälte entlädt sie schnell – und überlegt, einen Polfilter einzupacken, um den Kontrast von Himmel und Schnee stärker hervorzuheben.

16. Eine Reise durch die Zeit: Das Jüdische Viertel
Das Jüdische Viertel (Josefov) bietet eine andere Art von Wintermagie – stille Besinnung zwischen Jahrhunderten von Geschichte. Schnee legt sich sanft über den Alten Jüdischen Friedhof, wo schiefe Grabsteine unter der Last der Zeit dicht beieinander stehen. In den Synagogen schimmern kunstvolle hebräische Inschriften im Kerzenlicht.
Die Spanische Synagoge und die Altneu-Synagoge sind besonders beeindruckend, mit Innenräumen voller Gold und maurischer Details. Ein Besuch im Dezember, wenn etwas weniger Touristen unterwegs sind, lässt euch die Stille und Kontinuität des jüdischen Erbes Prags besonders intensiv spüren.
Praktischer Tipp: Das Ticket für das Jüdische Museum umfasst mehrere Sehenswürdigkeiten in Josefov; plant mindestens zwei Stunden ein. Zieht euch warm an – die Innenräume sind oft nicht beheizt.

17. Blick von oben: Prags Türme im Winter
Nur wenige Städte belohnen das Treppensteigen in der Kälte so sehr wie Prag. Vom Altstädter Rathausturm ist der Blick auf die Weihnachtslichter, die sich über den Platz ergießen, einfach atemberaubend. Der Kleinseitner Brückenturm zeigt euch die Karlsbrücke direkt unter euren Füßen und die Prager Burg vor dem Nachthimmel.
Für ein weiteres Panorama nehmt die Standseilbahn hinauf auf den Petřín-Hügel, wo der kleine Eiffelturm-ähnliche Aussichtsturm einen 360-Grad-Blick bietet – an klaren Tagen erkennt ihr sogar ferne Bergkämme. Eingehüllt in winterlichen Dunst wirkt die Stadt zeitlos.
Praktischer Tipp: Türme schließen im Winter oft früher (gegen 18:00 Uhr). Kommt kurz vor Sonnenuntergang für das Licht der goldenen Stunde und danach die ersten funkelnden Lichter der Stadt.

18. Gemütliche Ecken: Cafés in den Vierteln und süße Leckereien
Wenn die Kälte beißt, wird Prags Café-Kultur zu eurem Rückzugsort. In Malá Strana könnt ihr euch ins Café Louvre oder Café Slavia setzen, wo einst Künstler bei dampfenden Kaffeetassen über Philosophie diskutierten. In Vinohrady servieren kleinere Adressen wie Můj Šálek Kávy oder Café Jen handwerklich gerösteten Kaffee, reichhaltige heiße Schokolade und Gebäck, das jedem Dessertwagen Konkurrenz macht.
Es gibt kaum etwas Schöneres, als an einem beschlagenen Fenster zu sitzen, draußen den Schnee über den Straßenbahnen fallen zu sehen und ein Stück Medovník (Honigkuchen) oder ein frisch gebackenes Croissant zu genießen. Prags Cafés laden euch ein, langsamer zu werden – die Hände zu wärmen, zu lesen oder einfach dem Leben draußen zuzuschauen.
Praktischer Tipp: Viele unabhängige Cafés schließen im Winter früher – etwa gegen 18:00–19:00 Uhr. Unter der Woche am Vormittag ist es am ruhigsten; am Wochenende füllen sich die Cafés schnell mit Einheimischen, die der Kälte entfliehen.

19. Sauna auf der Moldau: Aufwärmen mit Flussblick
Nur wenige Wintererlebnisse übertreffen den Kontrast aus eisiger Luft und intensiver Hitze. In Prag könnt ihr dieses skandinavische Ritual direkt auf der Moldau genießen – mit Blick auf die Skyline der Stadt. Die schwimmenden Saunen, verankert nahe Dvorce oder Smíchov, bestehen aus eleganten Holzkabinen mit Panoramafenstern und Blick auf die Prager Burg.
Drinnen ist die Luft erfüllt vom Duft nach Zedernholz und dem Knistern des Ofens. Nach einer Runde Hitze tretet ihr hinaus aufs Deck – oder, wenn ihr mutig seid, springt kurz direkt in den Fluss! Es ist belebend, reinigend und überraschend friedlich.
Der lokale Favorit Sauna Spot Dvorce bietet öffentliche und private Sessions, während Pop-up-Saunen wie Manifesto Anděl Wellness mit Kultur verbinden – denkt an DJ-Sets, heiße Getränke und Lichterketten, die sich im Wasser spiegeln.
Praktischer Tipp: Bringt Flip-Flops, ein Handtuch und Badebekleidung zum Abkühlen mit. Bucht euren Slot online im Voraus, da die Kapazität begrenzt ist und Dezemberabende schnell ausgebucht sind.

20. Mitternachtsmesse an Heiligabend
Für viele Tschechen ist der Höhepunkt von Weihnachten nicht der Markt oder das Essen – sondern die Půlnoční mše, die Mitternachtsmesse, am 24. Dezember. Auch wenn ihr nicht religiös seid, ist der Besuch eines dieser Gottesdienste bei Kerzenlicht ein unvergessliches Erlebnis, bei dem jahrhundertealte Traditionen zu Chorgesang und Orgelmusik unter steinernen Gewölben lebendig werden.
Der majestätischste Gottesdienst findet im Veitsdom statt, wo der hohe gotische Raum im flackernden Kerzenlicht leuchtet. Die Teynkirche mit Blick auf den Altstädter Ring bietet eine intimere, aber ebenso bewegende Atmosphäre, während die St.-Nikolaus-Kirche in Malá Strana für ihre barocke Akustik und die prächtige Orgel bekannt ist. Für einen lokalen Eindruck besucht die Messe in der St.-Ludmila-Kirche am Náměstí Míru – ein beliebter Ort im Viertel, direkt neben seinem charmanten Weihnachtsmarkt.
Wenn die Glocken Mitternacht schlagen und der Chor einsetzt, scheint Prag für einen Moment stillzustehen – eine Stadt, vereint in Gesang und Ruhe.
Praktischer Tipp: Die meisten Gottesdienste beginnen zwischen 23:30 Uhr und Mitternacht. Der Eintritt ist frei, aber die Plätze sind begrenzt – kommt früh und zieht euch warm an, denn viele Kirchen sind unbeheizt.
21. Der Zauber nach Einbruch der Dunkelheit
Wenn die Nacht hereinbricht, wird Prag pure Magie. Die Märkte leuchten unter Lichterketten, Chöre singen unter dem Uhrturm, und der Duft gerösteter Mandeln zieht durch die kalte Luft. Einheimische bleiben bei Glühwein stehen, Paare laufen Hand in Hand Schlittschuh, und die Stadt scheint zwischen den Jahrhunderten zu schweben.
Macht einen Abendspaziergang über die Karlsbrücke, den Altstädter Ring und durch die Gassen von Malá Strana, wo jede Ecke wie für Romantik gemacht scheint. Viele Gebäude bleiben bis Mitternacht beleuchtet – ideal für Fotos und für eine fast traumhafte Ruhe, sobald die Menschenmengen weniger werden.
Praktischer Tipp: Die ruhigste Zeit für Nachtspaziergänge ist nach 22:00 Uhr, wenn Reisegruppen verschwinden. Nehmt ein kompaktes Stativ mit, wenn ihr Langzeitbelichtungen machen möchtet – die Spiegelungen auf dem Kopfsteinpflaster lohnen sich.

22. Entdeckt Prags Weihnachtskrippen und Krippenszenen
Die Tschechen sind stolz auf ihre betlémy – detailreiche Krippen aus Holz, Papier oder sogar Lebkuchen. Ihr findet sie nicht nur in Kirchen, sondern auch in Galerien und Schaufenstern in der ganzen Stadt.
Das Krippenmuseum am Karlovo náměstí zeigt Hunderte Krippen aus der gesamten Tschechischen Republik, manche davon mehrere Jahrhunderte alt. Besonders charmant sind handgeschnitzte Holzkrippen in kräftigen Farben, oft mit liebevollen tschechischen Details – kleinen Bauern, Hirten oder sogar Hunden.
Praktischer Tipp: Der Eintritt ins Krippenmuseum kostet nur wenige Euro, und es ist den ganzen Dezember über geöffnet. Verpasst nicht die bewegliche Krippe in der Loreta-Kirche, eine der schönsten in Prag.
23. Besucht eine Rooftop-Bar mit Winterblick
Prags Skyline wirkt im Winter von oben noch romantischer. Zieht euch warm an und geht auf eine beheizte Dachterrasse, etwa zur Terasa U Prince mit Blick auf den Altstädter Ring, zum T-Anker über dem Kaufhaus Kotva oder in die elegante Glass Bar ganz oben im Tanzenden Haus.
Trinkt einen heißen Cocktail oder Glühwein, während Schneeflocken an den Türmen der Teynkirche vorbeiziehen und die Dächer unter euch funkeln. Es ist die perfekte Mischung aus Glamour und Gemütlichkeit – und in den kalten Monaten überraschend friedlich.
Praktischer Tipp: Geht kurz vor Sonnenuntergang für das beste Licht. Bringt Handschuhe mit, die mit Touchscreens funktionieren – ihr werdet Fotos machen wollen!
24. Besucht das Museum of Illusions oder das Lego Museum
Wenn das Wetter eisig wird oder Schnee zu Matsch wird, geht für etwas unbeschwerten Spaß nach drinnen. Das Museum of Illusions nahe der Karlsbrücke bietet verblüffende optische Täuschungen und tolle Fotomotive – perfekt für Paare oder Familien.
Alternativ beherbergt das Lego Museum die weltweit größte Sammlung von Lego-Sets, darunter ein riesiges Modell der Prager Wahrzeichen – von der Burg bis zur Astronomischen Uhr – Stein für Stein gebaut.
Praktischer Tipp: Beide Museen sind ganzjährig geöffnet und erfordern keine Reservierung. Ideal für eiskalte Nachmittage oder wenn ihr genug vom Laufen habt.

25. Aufwärmen in einer klassischen tschechischen Kneipe
Manchmal ist das beste Prager Erlebnis ganz einfach, Zuflucht in einer traditionellen hospoda zu finden – einer Kneipe voller Lachen, klirrender Krüge und dem wohltuenden Duft von Schweinebraten und Knödeln.
Historische Orte wie U Fleků (hier wird seit 1499 Bier gebraut), Lokál Dlouhááá oder U Medvídků sind perfekt für einen kalten Abend. Bestellt svíčková (Rindfleisch in cremiger Sauce mit Preiselbeeren) oder guláš im Brotlaib und dazu ein Glas unpasteurisiertes Pilsner Urquell.
Ihr könnt auch den beliebten Pub Crawl mit unbegrenzten Getränken und Cocktails ausprobieren.
Praktischer Tipp: Kneipen füllen sich an Winterabenden schnell – reserviert für größere Gruppen im Voraus. Einheimische teilen sich oft Tische; das gehört zum Spaß dazu.

26. Weihnachtslieder in den Innenhöfen hören
Den ganzen Dezember über erwachen Prags Innenhöfe, Kirchen und sogar Straßenbahnhaltestellen mit Weihnachtsliedern (koledy) zum Leben. Einheimische versammeln sich, um traditionelle tschechische Lieder wie Nesem vám noviny zu singen, oft begleitet von Blaskapellen oder Kinderchören. Die Atmosphäre ist wunderbar aufrichtig – ein Gemeinschaftsmoment, der selbst den kältesten Tag wärmer macht.
Geht in den Innenhof des Klementinums, auf den Altstädter Ring oder in kleinere lokale Kirchen für kostenlose Aufführungen. Am 23. Dezember versammeln sich Tausende auf dem Platz der Republik, um gemeinsam Weihnachtslieder zu singen – eine der herzerwärmendsten Traditionen der Stadt.
Praktischer Tipp: Zieht euch warm an und bringt einen Becher svařák mit; viele Veranstaltungen sind kostenlos und spontan.
27. Besucht ein Winter-Jazzkonzert oder einen Swing-Abend
Prags Jazzszene blüht im Winter besonders auf – gemütliche Keller, Kerzenlicht und der Klang eines Saxophons, der durch die Nacht hallt. Besucht JazzDock, direkt am Fluss gelegen, oder den Reduta Jazz Club, wo sogar Bill Clinton bei seinem Besuch einmal Saxophon spielte.
Im Dezember stehen oft Christmas Jazz Specials oder Swing-Versionen von Weihnachtsliedern auf dem Programm – eine coole, festliche Abwechslung zu den traditionellen Feierlichkeiten.
Praktischer Tipp: Bucht online; viele Shows sind schon Tage vorher ausverkauft. Kommt früh für die besten Plätze und bleibt für Dessert und einen heißen Grog.

Winterliche Tagesausflüge
Tagesausflug in ein Winterwunderland
Wenn ihr länger in Prag bleibt, lohnt sich ein Tagesausflug in eine nahegelegene Stadt für ein anderes Weihnachtsmarkterlebnis. Die mittelalterliche Stadt Český Krumlov, UNESCO-Welterbe, ist in der Festzeit besonders bezaubernd.
Lesetipp: 35 beste Tagesausflüge ab Prag

Macht einen Tagesausflug zur Burg Karlštejn
Weniger als eine Stunde von Prag entfernt steht die Burg Karlštejn wie aus einem Märchen – besonders unter einer Schneedecke. Erbaut von Kaiser Karl IV., ragen ihre Türme über einem stillen, bewaldeten Tal auf.
Im Dezember veranstaltet das Dorf unterhalb der Burg einen kleinen Weihnachtsmarkt, und der Weg hinauf zur Burg führt an Ständen mit Glühwein, Met und gerösteten Nüssen vorbei. Von den Mauern seht ihr sanfte Hügel, die im Nebel verschwinden – eine echte Winterpostkarte.
Praktischer Tipp: Züge nach Karlštejn fahren stündlich vom Prager Hauptbahnhof (Hlavní nádraží). Tragt gute Schuhe; der Aufstieg kann rutschig sein.

Dinge, die man in Prag jederzeit unternehmen kann (auch zu Weihnachten und im Advent)
Bisher haben wir uns vor allem auf den Zauber von Weihnachten und Winter in Prag konzentriert — die funkelnden Lichter, den Duft von Glühwein und diese gemütlichen Momente, die die Stadt wie ein lebendiges Märchen wirken lassen.
Doch Prags Charme verschwindet nicht, sobald der Weihnachtsbaum abgebaut wird. Egal, ob ihr im Frühling, Sommer oder Herbst kommt: Es gibt immer etwas Neues zu entdecken — von versteckten Aussichtspunkten und lokalen Cafés bis hin zu romantischen Spaziergängen und Museen von Weltrang.
Wir haben eine Reihe von ausführlichen Guides von Einheimischen vorbereitet, damit ihr die Stadt wie echte Insider erleben könnt:
- 🏰 Die besten Aktivitäten in Prag — eine vollständige Liste der wichtigsten Highlights und unserer lokalen Favoriten.
- 🔎 Versteckte Geheimtipps — geheime Innenhöfe, versteckte Gärten und lokale Orte, die Touristinnen und Touristen oft übersehen.
- 💸 Kostenlose Aktivitäten — entdeckt Prags Schönheit, ohne eine Krone auszugeben.
- 🚶♀️ Die besten geführten Touren — von Geisterspaziergängen über Bierverkostungen bis hin zu Moldau-Bootsfahrten.
Ganz gleich zu welcher Jahreszeit: Prag verliert nie seinen Zauber — und wir freuen uns darauf, euch jeden Winkel dieser Stadt zu zeigen.
Praktische Tipps für einen Besuch in Prag zu Weihnachten
Zieht euch warm an: Der Winter in Prag kann sehr kalt sein, oft fallen die Temperaturen unter den Gefrierpunkt. Packt warme Kleidung im Zwiebellook ein, darunter Thermounterwäsche, einen hochwertigen Wintermantel, Mütze, Handschuhe und Schal. Bequeme, wasserdichte Schuhe sind ebenfalls wichtig, um über Kopfsteinpflaster zu laufen, das verschneit oder vereist sein kann.
Wir haben für euch einen vollständigen Guide zu Was man im Winter für Prag einpacken sollte vorbereitet.
- Im Voraus buchen: Für beliebte Shows, Touren und Restaurants — besonders rund um Heiligabend und die Weihnachtsfeiertage — ist eine frühzeitige Reservierung unbedingt empfehlenswert.
- Öffentliche Verkehrsmittel nutzen: Prag hat ein hervorragendes und günstiges Nahverkehrssystem mit Straßenbahnen, Bussen und Metro. Es ist die effizienteste Art, sich in der Stadt fortzubewegen, besonders während der geschäftigen Weihnachtszeit.
- Menschenmengen einplanen: Die wichtigsten Touristengebiete können sehr voll werden. Wenn ihr die größten Menschenmassen vermeiden möchtet, besucht beliebte Sehenswürdigkeiten am besten früh am Morgen oder später am Abend.
- Online bleiben: Überlegt, ob ihr euch eine lokale SIM-Karte oder ein tragbares WLAN-Gerät besorgt, damit ihr verbunden bleibt und euch problemlos in der Stadt orientieren könnt.
Practical Tips for Prague from Locals
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